Arzt sein. Mensch sein.

Die TgDRV hat für Ärztinnen und Ärzte als Jobbörse Stellenangebote in Reha-Kliniken sowie des Sozialmedizinischen Dienstes in einem eigenen Stellenportal zusammengefasst.

Unter www.arztsein-menschsein.de finden Ärztinnen/Ärzte aktuelle Jobangebote der Verbandsmitglieder der TgDRV.

Festschrift 30 Jahre TgDRV

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Altersdiskriminierung

Der EuGH hat sich in dem Urteil vom 8. September 2011 - C 297/10 und C 298/10 - mit dem von den Klägern vorgetragenen Verstoß gegen das europarechtliche Verbot der Altersdiskriminierung durch die früheren Lebensaltersstufen des BAT auseinander gesetzt.

Der EuGH hat sich in dem Urteil vom 8. September 2011 C-297/10 und C-298/10 mit dem von den Klägern vorgetragenen Verstoß gegen das europarechtliche Verbot der Altersdiskriminierung durch die früheren Lebensaltersstufen des BAT auseinander gesetzt. Er hat in diesem Urteil festgestellt, dass das durch § 27 BAT in Verbindung mit dem Vergütungstarifvertrag Nr. 35 zum BAT geschaffene Vergütungssystem zu einer unmittelbar auf dem Kriterium des Alters beruhenden Ungleichbehandlung führt. Des Weiteren hat sich der EuGH mit der Frage befasst, ob die Überleitung aus dem BAT in den TVöD, der im Gegensatz zum BAT keine Lebensaltersstufen mehr kennt, altersdiskriminierend gewesen ist, da im Rahmen der Überleitung in das neue System des TVöD die ursprünglich erreichte Lebensaltersstufe im Wege der Besitzstandswahrung berücksichtigt wurde. Hierzu hat er ausgeführt, dass das System der Überführung in den TVöD eine Sachlage fortführe, nach der Angestellte allein wegen ihres Einstellungsalters eine geringere Vergütung erhielten als ältere Angestellte. Daraus ergäbe sich, dass im Rahmen sowohl des TVÜ-Bund als auch des TVöD einige Angestellte, die von diesem Übergang der Vergütungsysteme betroffen waren, unmittelbar altersdiskriminiert würden. Diese Ungleichbehandlung ist nach Ansicht des EuGH allerdings gerechtfertigt. Die Wahrung des Besitzstands einer Personengruppe sei ein zwingender Grund des Allgemeininteresses, der diese Einschränkung rechtfertige, vorausgesetzt, dass die einschränkende Maßnahme nicht über das zur Wahrung des Besitzstands erforderliche Maß hinausgehe.

Urteil des EuGH vom 8. September 2011



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